Frank
Elstner

„Ich glaube nicht, dass die Zeit früher besser war, sondern eigentlich heute. Es gibt mehr Potenzial.“
”Ich war kein Ereignis als Moderator. Ich gab dem kleinen Mann eine Plattform, dass er spürte, es sei sein schönster Tag.”
Grauer Anzug, Hemd, Krawatte. Ein Look, den Frank Elstner Zeit seines Lebens wohl nicht mehr ablegen wird. Unaufgeregt, respektvoll und seriös – so wie er selbst. Elstner ist kein Pausenclown, kein Massenjongleur. Keiner, der seine Gäste für Schlagzeilen missbraucht, um sich selbst auf den Titel zu bringen. Seine Frau sagte einst, sie hasse es, mit ihm nicht lästern zu können, denn „ach, der hat sie alle gern“. Ob nun Johnny Cash, Steffi Graf oder Jeanette und Detlev aus Oer-Erkenschwick, er begegnete seinen Gästen auf die immer gleiche, wundervolle Weise: mit seinem Ohr, seinem Augenmerk und seinem Gespür für die richtige Frage. Es schwingt das Besondere mit, wie ein Echo aus einer Zeit, in der man noch frisch gebadet vor dem Fernseher saß.
”Wenn ein Journalist längere Fragen stellt, als er Antworten bekommt, sollte er sich selbst vor dem Spiegel interviewen!”
Elstner ist Neudenker, ein echter Vorreiter. Bereits bei Radio Tele Luxemburg (RTL) revolutionierte er weit vor seinem großen TV-Durchbruch das Radio, gestaltete es so, wie wir es heute kennen. Als Programmdirektor entwickelte er unterhaltsame, manchmal gar verrückte Formate, als Sprecher lockte er die Zuhörer mit seinem unverkennbaren Charme vor die Boxen. Flache Witze, bei ihm Fehlanzeige. Das intelligente Entertainment wurde mit der Marke Elstner salonfähig und bereitete einer ganzen Generation kreativer Haudegen den Teppich.
”Der Samstagabend ist tot!”
Rudi Carrell, 1981, wenige Wochen vor der "Wetten, dass..?"-Premiere.
Die Idee von „Wetten, dass..?“ kam Frank Elstner in der Nacht, am nächsten Tag setzte Mainz die Verträge auf – die Sendung brach Rekorde, wurde von 10 Ländern adaptiert. Deutsches Fernsehen war zum Erlebnis geworden. Knapp 30 Millionen Zuschauer – sechsmal im Jahr. Doch Beine hochlegen und Champagner trinken, das gab es mit Frank Elstner nie. Er klügelte weiter in seinem Show-Labor und produzierte nach „Wetten, dass..?“ eine Sendung, die weit erfolgreicher werden sollte. „Mann-o-Mann“, die erste Spielshow für Frauen, wurde nicht nur in 20 Länder verkauft, sondern sorgte für eine Lawine an wissenschaftlichen Arbeiten und Artikeln, in denen bestehende Geschlechterrollen kritisch hinterfragt wurden. Elstner hatte erneut an den Säulen gerüttelt.

”Rente kickt nicht!”

Fans von „Elstners Reisen“ dürfen aufatmen, denn die Dokumentationen werden auch 2019 fortgesetzt. Allerdings liegt Neues in der Luft, denn Elstner ist keiner, der sich zurücklehnt. Bleiben Sie dran, abonnieren Sie unseren Newsletter. Spannendes steht bevor.

  • Social
  • Twitter
  • Kontakt
  • Frank Elstner wird vertreten durch Zoo Agency Berlin.
    Anfragen bitte an:
  • Paul-Lincke-Ufer 8D 10999 Berlin
  • Fon +49 (0)30 555 7287-85
  • E-Mail info@frankelstner.de